Unsere Lok

Um den Wunsch nach höherer Traktionsleistung zu erfüllen, entwickelte LKM Babelsberg 1966 eine Lokomotive mit der Werksbezeichnung V 18 B, die wiederum auf der Grundkonzeption des Vorgängermodells basierte. Allerdings erhielten ab 1967 erst Werk- und Anschlussbahnen die mit neuem stärkerem Getriebe und völlig neu konstruiertem 162 kW (220 PS)-Baukastenmotor ausgestattete Lokomotive. Erst 1968 stellte die DR die erste, als V 23 001 bezeichnete Lokomotive der neuen Bauart in Dienst. Die DR beschaffte bis 1970 weitere 79 Lokomotiven (V 23 002 bis 080) von LKM. Weitere Beschaffungen durch die DR erfolgten nicht, weil ab 1970 die neu entwickelte Baureihe 102.1 produziert und in den Bestand eingestellt wurde. Für Industrie- und Werkbahnen wurde die Lok noch bis 1976 gefertigt. Nach und nach und während des Umbauprogrammes ab 1975 wurden bei den leistungsschwächeren V 15 verschlissene Dieselmotoren durch das 220-PS-Aggregat ersetzt und ein verbessertes Zweiwandler-Strömungsgetriebe GSU 20/4,2 eingebaut. Die Umbauarbeiten erfolgten im zuständigen RAW Halle/Sa. Die so modifizierten Lokomotiven wurden in die Unterbaureihe V 23.0 und damit 101.5-7 eingegliedert. Dabei erfolgte die Nummernvergabe nach Reihenfolge des Umbaus. Die alten Betriebsnummern wurden nicht mehr berücksichtigt.

Quelle: Wikipedia

NummerierungDR-Baureihe V 15, V 23
DR-Baureihe 101, 102.0
DB-Baureihe 311, 312.0
HerstellerLKM Babelsberg
Baujahr(e)1958–1976
Ausmusterungab 1992
Achsformel8
Spurweite1435 mm (Normalspur)
Länge über Puffer6940 mm
Gesamtradstand2500 mm
Dienstmasse20,0–24,0 t
Radsatzfahrmasse10,0–12,0 t
HöchstgeschwindigkeitV 15: 35 km/h,
V 23: 42 km/h
Installierte Leistung110–162 kW 150–220 PS
AnfahrzugkraftV 15: 66 kN V 23: 80 kN
Treibraddurchmesser900/1000 mm
Raddurchmesser900/1000 mm
MotorentypMWJ 6 KVD 18 SRW
ER 6 VD 18/15-1 SRW
Tankinhalt350 l, 400 l
Antriebdieselhydraulisch
BremseK- GP m. Z.
QuelleWikipedia

Unser Nebenbahnzug

Unser Nebenbahnzug besteht aus Personenwagen, die in den 20er und 30er Jahren für die Deutsche Reichsbahn Gesellschaft, gebaut wurden. Diese sogenannten „Donnerbüchsen“ wurden damals für den Vorortverkehr, sowie für die damals noch recht zahlreichen Nebenbahnen, eingesetzt. Den Namen „Donnerbüchse“ erhielten sie damals, aufgrund ihres dröhnenden Geräusches, während der Fahrt. Dieses Geräusch ergab sich aufgrund der stählernen Bauweise. Durch ihre offenen Bühnen vermitteln sie sehr gut, wie das frühere Reisen war und laden sprichwörtlich zum Blumen pflücken ein.

Diese Wagen wollen wir schnellstmöglich aufarbeiten und sie anschließend auf der Niederlausitzer Eisenbahn einsetzen.

Bi-29

Länge über Puffer14.040 mm
Achsstand8.500 mm
Raddurchmesser1.000 mm
Fensterbreite1.000 mm
Sitzplätze38
Zulässige Höchstgeschwindigkeit90 km/h
Gebaute Stückzahl1632
Baujahre1929/30
QuelleWikipedia

Ci-29

Länge über Puffer13.920 mm
Achsstand8.500 mm
Raddurchmesser1.000 mm
Fensterbreite600 mm
Sitzplätze58
Zulässige Höchstgeschwindigkeit90 km/h
Gebaute Stückzahl450
Baujahre1929/30
QuelleWikipedia

Ci-29

Länge über Puffer13.920 mm
Achsstand8.500 mm
Raddurchmesser1.000 mm
Fensterbreite600 mm
Sitzplätze58
Zulässige Höchstgeschwindigkeit90 km/h
Gebaute Stückzahl450
Baujahre1929/30
QuelleWikipedia

Unser Schnellzug

Des weiteren besitzt der Verein Schnellzugwagen der ehem. Deutschen Reichsbahn der DDR. Diese 4 achsigen Wagen wurden in den 70er Jahren gebaut und wurden meist im Nahverkehr eingesetzt, aber auch einige Schnellzugeinsätze durften diese Wagen erleben. Auch insbesondere auf der Niederlausitzer Eisenbahn wurden diese Wagen häufig eingesetzt. Ein sogenannter A Wagen, also einen 1. Klasse Wagen, steht uns auch zur Verfügung. Der Wagen ist mit Abteilen zu jeweils 6 Sitzplätzen ausgestattet und repräsentiert den damals schon sehr hohen Fahrkomfort.

Wir möchten diese Wagen mittelfristig aufarbeiten, um zukünftig auch weiter entfernte Reiseziele ansteuern zu können.

Unsere Helferlein

SKL 25

Der Gleiskraftwagen SKL 25 wurde für den Gleisbau und die Streckenunterhaltung bei der Deutschen Reichsbahn in der DDR durch das Werk für Gleisbaumechanik in Brandenburg entwickelt und gebaut. Er ist der Nachfolger des SKL 24.

Quelle: Wikipedia

Auflageca. 5000
HerstellerDR-Werk für GB Brandenburg
Baujahr(e)bis 1992
Achsformel8
Spurweite1435 mm (Normalspur)
Länge über Kupplung5510 mm
Höhe2960 mm
Breite2700 mm
Leermasse6100 kg / 7200 kg
Dienstmassemax. + 4000 kg /+ 3000 kg
Höchstgeschwindigkeit60 km/h
Treibraddurchmesser560 mm
MotorentypRobur-Werke, auch Deutz
MotorbauartDieselmotor
BremseDruckluftbremse (Dir-Dbr.)
KupplungstypMittelpuffer-Nebenfahrzeugkupplung
QuelleWikipedia

T174-1

Der T 174 ist eine Weiterentwicklung des T 172 und war in der Landwirtschaft, im Bauwesen und in anderen Industriezweigen der DDR stark verbreitet. Die Einführung des T 174 begann 1965. Es können diverse Anbauwerkzeuge wie z. B. Tiefbaggerausrüstung oder Mehrschalengreifer montiert werden

Quelle: Wikipedia

HerstellerVEB Weimar-Werk
Produktionszeitraumvon 1965 bis 1992
VorgängermodellT 172
NachfolgemodellT 185
Motorbezeichnung 2 VD 14,5/12-1 SRL
Motorleistung25 kW
MotorenherstellerVEB Dieselmotorenwerk Schönebeck
Getriebemechanisches Vierganggetriebe mit Rückwärtsgang
Schwenkbereich360°, fortlaufend
Masse8500 kg
Länge6800 mm
Höhe3600 mm
Breite2500 mm
QuelleWikipedia

gedeckter Güterwagen

Bauart: Hkms

Letzte Nummer bei der DR: 27 50 2221477-7

Vmax: 100 km/h

Baujahr: ab 1950

Dieser Güterwagen wird uns nach der Aufarbeitung als Lagerwagen dienen.